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| Farbe des Herzens Eine Koproduktion von Dschoint Ventschr und LICHTBLICK Film |
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| TEAM | |||||||||
Buch und Regie: |
Werner Schweizer |
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Format: HD SYNOPSIS Christian Barnard – dieser Name steht für die erste gelungene Herztransplantation an einem Menschen. Viele wissen, dass der Arzt aus Südafrika stammte und in Jetset-Kreisen verkehrte. Doch was die Meisten nicht wissen: Der weiße Südafrikaner Barnard hat die Erfolgsgeschichte der Herztransplantation von 1967 nicht allein geschrieben. Zum Gelingen der damals sensationellen Operation hat unter anderem auch ein schwarzer Südafrikaner maßgeblich beigetragen: Hamilton Naki. Er war ein Mann mit nur sechs Jahren Schulbildung, der sich vom Spitalgärtner zum begabten Chirurgieassistenten im Tierlabor hinaufgearbeitet hat. Hamilton Nakis Verdienste werden bereits Ende der 60er Jahre in einem Buch über die Herztransplantation erwähnt. Doch während Barnard zu Ruhm und Ehre kam und mit den Reichen und Schönen der Welt verkehrte, lebte Naki weiterhin im Township hinter dem berühmten Tafelberg bei Kapstadt und verdiente bis zu seinem Tod ein Gärtnersalär. Erst nach Barnards Tod wurde Naki entdeckt und zu einer Leitfigur im neuen Südafrika. 2003, zwei Jahre bevor er starb, erhielt Naki den Ehrendoktor der Universität Kapstadt, und Präsident Thabo Mbeki persönlich verlieh ihm das südafrikanische Verdienstkreuz. Dieser Film soll die Geschichte der beiden Männer, die gar nicht so verschieden aufgewachsen sind, im System der Apartheid jedoch diametral verschiedene Chancen hatten, erzählen. Dank Barnards Berühmtheit und weil die Herztransplantation als Meilenstein in die Geschichte der Wissenschaft und Medizin einging, wirkt das Leben der beiden Männer als Parabel. Es ist eine archetypische Erzählung von Ungerechtigkeit und von schließlicher Genugtuung. Der Film ermöglicht es, die Zeit der Apartheid aus gebührendem Abstand nochmals zu beleuchten, entlang der Lebenslinien zweier hochinteressanter Charaktere. Es ist ein Glücksfall, dass noch einige wichtige Zeitzeugen leben. Mit dem heute 82jährigen weißen Filmemacher Dirk de Villiers konnte eine Erzählfigur gefunden werden, die Barnard und Naki sehr gut kannte. De Villiers hat mit Naki zwei bislang unveröffentlichte Interviews gedreht, wie auch das letzte Interview mit Barnard bevor er starb, Szenen im Tierlabor mit Naki bis zur Verdienstkreuz Ehrung mit Nelson Mandela und Thabo Mbeki. Für dieses Material hat uns de Villiers die Exklusivrechte gegeben.
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