Kolin
Schult
Carl-Ludwig Rettinger
Anne Even
Peter Nadermann
Max Rheinländer
Kolin Schult
Guido Krajewski
Preise: Adolf-Grimme-Preis
Länge: 73’
SYNOPSIS Mitte der 60er Jahre leben Monica und Franz mit ihren drei Kindern
wie eine typische Kleinfamilie – bis sich Monica in Adrian, den
besten Freund ihres Mannes, verliebt. 1967 werden sie in San Francisco
vom Hippie-Fieber erfasst und ziehen die nächsten zwei Jahrzehnte
um die ganze Welt. In Thailand stößt ein dritter Mann, Ekki,
zu ihnen. Zwei weitere Kinder werden geboren, ein einheimisches im Senegal
adoptiert. Die Geschichte dieser ungewöhnlichen Familie wird begleitet
von privaten Super-8-Aufnahmen und einem Soundtrack, der die bewegten
siebziger Jahre wieder aufleben lässt.
Ende der Siebziger hält Franz den psychischen Druck nicht mehr aus
und kehrt nach Europa zurück. Zwei Jahre später verlässt
auch Ekki die Familie in Richtung Kalifornien, um sich einer Urschreitherapie
zu unterziehen. Später freundet er sich mit Monikas Mutter an. Adrian
arbeitet als Architekt für die UNO und lebt weiterhin mit Monika
zusammen. Die sechs Kinder sind inzwischen erwachsen und leben über
die Welt verstreut. Anfang 1993 ziehen Monika und Adrian - zum ersten
Mal allein - nach Pakistan, wo Adrian für den deutschen Entwicklungsdienst
Schulen bauen soll.